S i e

Er sah zwar nur ihre Silhouette, die sich durch das eintretende Mondlicht und den Schein ihres Laptopbildschirms am Vorhang des Fensters abzeichnete, doch das allein reichte ihm, um zu wissen, dass sie Toast machte. Es war die Art wie sie wartete. Sie hatte beide Arme hinter sich auf die Küchenplatte gestützt und lehnte mit ihrer zierlichen Hüfte sanft dagegen. Manchmal stützte sie sich mit nur einer Hand ab, wenn sie mit der anderen telefonierte, SMS schrieb (vermutlich mit Mark oder mit Jack – nein, Mark, es muss Mark sein) oder sich TV-Sendungen am Handy ansah.

Er schaute ihr einige Zeit lang zu, solange bis er selbst Lust auf Toast bekam. Dann drehte er sich zum Rücksitz seines Autos um, zog eine schwarze Sporttasche nach vorn und stellte sie sich auf den Schoß. Als erstes nahm er die Handschuhe heraus. Sie waren aus Hirschleder angefertigt, trugen eine sattes Schwarz und knautschten bei der Anwendung leicht. Besonders beim Zudrücken. Er bewahrte sie stets in einem durchsichtigen Plastikbeutel auf. Als er sie sich übergezogen hatte, spreizte und schloss er seine Hände mehrere Male, dann griff er erneut in die Sporttasche. Das Messer, das er herauszog, hatte er an einem Flohmarkt ersteigert. Vom Verkäufer war es immer als Jagdmesser bezeichnet worden („Hitler höchstpersönlich soll damit schon Hirsche erstochen haben. Nur englische natürlich.“), aber das war falsch. Es erzürnte ihn jedes Mal wenn jemand sein Bowie-Messer als Jagdmesser bezeichnete. Es verfügte über eine 20 Zentimeter lange und 4 Zentimeter breite Klinge, sowie ein Griffstück aus Horn. In das runde Ende am Griff, das Menschen wie er als sogenannten Pommel bezeichneten, war das Logo der Waffen SS eingraviert. Auf der Klinge selbst prangten zwei Hakenkreuze, auf jeder Seite eines. Die Symbole waren ihm herzlich egal, sie riefen bei ihm keinerlei Gedanken, Gefühle oder Meinungen hervor. Er hatte das Messer gekauft weil („Es ist mir scheißegal ob Hitler damit schon Hirsche erstochen hat, und auch ob es englische waren – sagen Sie mir einfach wieviel Sie dafür haben wollen!“) er es schön fand. Weil er es schön fand und weil etwas passierte, jedes Mal wenn er sich sein Bowie-Messer genau ansah. Das Kino in seinem Kopf legte dann immer denselben Film ein und ließ ihn vor seinem inneren Auge abspielen. In der Hauptrolle – Er. In der einzigen Nebenrolle – Sie. Damals hatte er noch nicht gewusst, wer sie sein würde. Er hatte sich gewünscht, dass die Schauspielerin für die Nebenrolle blonde Haare hatte, aber sicher war er sich nicht gewesen. Jetzt wusste er wer sie war. Und nicht nur das, er wusste auch, dass sie gerade auf ihren Toast wartete.

Er stieg aus dem Auto. Das Messer steckte er in den selbstgebastelten Gurt seiner Lederjacke. Er blickte sich um. Es war eine ruhige Septembernacht. Blätter lagen, zu sauberen Haufen gestapelt, am Straßenrand und die Nacht war so wohlig warm, dass man nicht mehr als ein bloßes T-Shirt brauchte. Jedermann schlief. Es war bereits zu spät für Menschen, die am Abend noch joggen gingen und noch zu früh für all jene, die Morgensport machten. Es war später als dass noch jemand vom Kino nach hause kommen könnte, aber früher als dass man dem Post- oder Zeitungsboten begegnen konnte. Kurzgesagt, es war die perfekte Zeit für sie um sich einen Toast zu machen. Sie arbeitete als Webdesignerin, das wusste er, und zog es vor in den späten Abendstunden zu arbeiten. Während jeder andere schlief, während jeder die Augen zumachte. (Nichts gehört, nichts gesagt, nichts gesehen…)

Er war eigentlich ein recht chaotischer Mensch. „Zack-BUM-Ab durch die Mitte“, so hatte ihn ein Freund bei der Army einmal so passend beschrieben. Ja, das bin ich wohl. Nur an Abenden wie heute ging er strategisch vor. Er näherte sich dem Gebäude, indem er am Gartenzaun, der das Grundstück umgab, entlang kroch. Während er sich in kleinen Schritten vorwärts bewegte, vernahm er das entfernte Heulen einer Polizeisirene – so weit weg, dass es nicht einmal seine Fußtritte am Grasboden übertönte. (So weit entfernt. Ihr seid so weit entfernt!) Nachdem er auf der Hinterseite des Gebäudes angelangt war, näherte er sich dem Badezimmer. Sie ließ das Fenster meist offen – heute war es zu. Er grinste noch breiter. Jetzt kam sein Lieblingsteil. Er korrigierte sich. Sein zweitliebster Teil. Denn die Show lebte eigentlich von einer anderen Szene. Alles hing am Höhepunkt, an der Klimax, wie ein sehr weise erscheinend wollender Lehrer ihm einst verraten hatte. Am grand moment.

Er klackte mit den Zähnen und fuhr sich mit der Hand über den kahlen Schädel. Dann schlüpfte er aus seiner Lederjacke und nahm das Messer heraus. Während er den schwarzen Stoff so breitflächig wie möglich auf dem Fenster auslegte, baumelte die Klinge an seinem Gürtel. Er zog eine Autofernbedienung aus seiner Hosentasche und betätigte eine Taste. Ein lautes, schwellendes Heulen brach los. Die Alarmanlage war ursprünglich eingebaut worden um Sicherheit zu gewährleisten, um vor Räubern und Vandalismus zu schützen. Doch heute erfüllte sie einen anderen Zweck: Mit einem heftigen Hieb seines Ellbogens zerschlug er die Fensterscheibe. Das laute Klirren wurde vom Lärm der Alarmanlage erfasst und weggetragen. Weg von ihren Ohren. Er wusste natürlich, dass er statt seines Ellbogens auch den Pommel seines Messers verwenden hätte können, aber jetzt, wo er das Pochen in seinem Arm und das Adrenalin in seinen Adern spürte, war er froh es nicht getan zu haben. („Immer aufwärmen!, hatte sein Sportlehrer gesagt. Immer aufwärmen vor dem Spiel! Er grinste. Er hatte sich genug aufgewärmt. Ganze drei Monate hatte er sich aufgewärmt. Tage und Nächte, hatte er beobachtend, wartend in seinem Auto zugebracht. Manchmal hatte er sie durch das Loch im Zaun angesehen, war in der Kälte dagesessen, einmal sogar im strömenden Regen. Alles nur für sie. Denn sie war alles. Alles was zählte. Zumindest für heute Abend. Bis der Film beendet und der Abspann gelaufen war. Bis er sich eine neue Nebenrolle ausgesucht hatte. Ja, er war aufgewärmt und jetzt konnte er spielen.)

Die Alarmanlage seines Autos heulte immer noch, selbst als er die verbleibenden Glasspitzen mit seinem Messer weggeschlagen hatte und er durch den Fensterrahmen geschlüpft war. Er befand sich nun im Flur vor der Küche. Er wusste, dass die weiße Kiefernholztür das Einzige war, das ihn nun vor ihr trennte. Die Alarmanlage heulte immer noch, doch er war sich sicher, dass sie sich nicht mehr damit beschäftigte. Vermutlich war sie nur kurz zum Fenster gegangen, hatte hinausgestarrt, vielleicht ihre Nachbarn innerlich zur Hölle geschickt und sich dann wieder an den Tisch gesetzt. Er drückte den Knopf erneut und sein Auto verstummte. Kurz lauschte er an der Tür. Ein lautes Scharren drang zu ihm. Es klang als würde sie auf ihrem Stuhl hin und herreiten. (Hoppe, Hoppe Reiter, wenn sie fällt dann schreit sie) Dann vernahm er ein leises Krächzen. Es wirkte ungesund, fast animalisch. So als hielt sie einen Papageien als Haustier – und das tat sie nicht, das WUSSTE er. Kurz sah er zu Boden. Dann nahm er das Messer vom Gürtel. Was auch immer sie dadrinnen trieb, es würde unwichtig sein, sobald er im Zimmer war. Es war bisher bei jeder von ihnen so gewesen und so wird es auch bei ihr sein. Die Augen wird sie aufreissen, ein paar Schritte zurück machen. Vielleicht wird sie schreien, vielleicht aber auch nicht- das wusste man vorher nie so genau. Und selbst wenn sie schrien, war das nicht immer gleich. Manche riefen um Hilfe, andere schrien „Feuer“ (Ein Umstand bei dem er immer laut lachen musste.) Manche rannten und fielen hin, andere versuchten erst gar nicht zu laufen. Einmal hatte sogar eine zu beten begonnen und gütig wie er war hatte er sie sogar zu Ende sprechen lassen. Doch gescheitert war er noch nie. Noch nie war eine entflohen, noch nie war ein Feuerwehrmann zur Hilfe geeilt nachdem sie „Feuer, Feuer“ gerufen hatten. Noch nie hatte Gott versucht ihn zu stoppen, nachdem eine von ihnen ein Gebet gesprochen hatte (Obwohl versucht vielleicht schon, aber geschafft hat er es nicht). Und so würde es auch dieses Mal sein. Er würde den Raum betreten und wie eine Schlange würde sie beginnen nach seiner Pfeife zu tanzen.

Er riss die Tür auf. Den rechten Arm, in welchem er das Messer trug, behielt er ausgestreckt hinter seiner Hüfte, während er mit der linken die Türklinke beiseite stieß. Er klammerte seine Finger noch fester um den Griff und trat zwei große Schritte nach vorn ohne überhaupt auf seine Umgebung zu achten. Er kannte das Zimmer wie seine Westentasche und wusste außerdem wie wichtig das Überraschungsmoment bei einem Vorhaben wie seinem war. Erst jetzt, als er bereits neben ihrem Herd stand, das Messer halb durch seinen Oberschenkel verdeckt, sah er sie an. Sie saß, wie erwartet, am Tisch und aß…nein, irgendetwas stimmte nicht. Vor ihr stand ein Teller Toast, doch anstatt ihn zu essen, tat sie etwas, das aussah, als würde sie sich selbst erdrosseln wollen. (Das erleichtert die Aufgabe natürlich um einiges.) Sie hatte eine Hand um ihren Hals gelegt, mit der anderen krallte sie sich an einer gehäkelten Tischdecke fest. Ein beunruhigendes Krächzen drang aus ihrem Mund. Er war kurze Zeit ernsthaft verwirrt. So verwirrt, dass sein Griff sich lockerte und das Bowie-Messer zu Boden fiel. Was tut sie da? Durch das Klirren des Messers aufgeschreckt wandte sie sich um und blickte ihm direkt in die Augen. Sie sieht mich an! Zum ersten Mal sieht sie mich an! Ihre Augen weiteten sich, aber nicht so sehr wie bei den anderen – denn ihre waren zuvor bereits aufgerissen gewesen. Er blickte auf den angebissenen Toast, auf ihrem Teller und dann zurück zu ihr. Und plötzlich begriff er, dass sie natürlich nicht vorhatte sich selbst zu erwürgen. Sie kämpfte gegen den Tod an, anstatt ihn sich herbeizuwünschen. Sie erstickt! Die Arme, sie erstickt!

Immer noch bewegungslos starrte er sie an. Sie machte ihren Mund auf und zu wie ein Goldfisch, stoß laute Grunzgeräusche aus und schlug sich mit der Hand gegen den Hals. Er hatte das Gefühl als wären ihre Sommersprossen zahlreicher geworden. Auch das Blau ihrer Augen wirkte heute intensiver. Die Art wie sie ihn ansah war flehend und angsterfüllt zugleich. Ihre struppigen Haare fielen ihr in einem Mittelscheitel vom Kopf, ein Haarschnitt den er eigentlich grässlich fand, doch bei ihr war er…fast schon so etwas wie schön. Er rannte auf sie zu und sie riss ihre Augen noch weiter auf. Sie stotterte etwas Unverständliches und stolperte zwei Schritte zurück, bis sie gegen die Lehne eines Stuhls stieß. Sie geriet ins Wanken. Er griff sie und riss sie nach oben, so schnell und problemlos als wäre sie eine leere Milchpackung. Dann drehte er sie um, mit dem Hinterkopf zu sich und schloss die Hände um ihre Taille. Sie schluchzte laut auf und er sah, dass Tränen in ihren Augen standen. Seine Arme schlossen sich noch fester um ihr Becken. Er wusste was sie gerade dachte und es enttäuschte ihn. Er hatte nicht vor das zu tun, er wollte ihr das Leben retten verdammt! Er wünschte sich, dass die blauen Augen einfach aufhörten zu fürchten und stattdessen nur noch flehten. Heftig drückte er sein Becken nach vorne während er ihr in das Abdomen drückte. Er wusste natürlich den lateinischen Fachbegriff – schließlich hatte er diesen Bereich schon oft mit seinem Messer aufgeschlitzt. Sie stöhnte laut auf, aber der Fremdkörper steckte ganz offensichtlich noch in ihrem Hals. Sie schlug seine Hand weg, aber er legte sie wieder zurück an ihren Platz und wiederholte das Manöver. Sie röchelte nach Luft. Dann warf sie ihm einen Blick zu, den er bei seinen anderen Opfer immer gehasst hatte. Der Blick sagte ihm, dass sie sich nicht mehr wehren würde. Es war ein Blick voll von Selbstmitleid. Ab diesem Moment wusste er, dass er gewonnen hatte. Bei allen anderen war das der Zeitpunkt gewesen, an dem er ihnen das Bowie-Messer bis zum Anschlag in die Brust oder das Abdomen gerammt hatte – doch jetzt spürte er nur ein heißes Glühen irgendwo in seinem Körper. Er wusste nicht ob es aus der Brust kam, ob wirklich sein Herz dieses Gefühl auslöste, aber er spürte, dass ihn eine wohlige Wärme umgab und, dass er nie wieder zurück in die Kälte mochte. Wieder drückte er ihre Taille so fest zusammen, dass sie keine Luft mehr bekam – dann gab er ihr einen festen Ruck.

Sie fiel nach vorne und stützte sich mit beiden Händen am Tisch ab. Seine Hände hielten ihre Hüfte immer noch umschlungen. Sie reckte den Hals, dann öffnete sie ihren Mund und spuckte einen Klumpen in hohem Bogen auf den Küchenboden. Er lockerte den Griff und sie brach zusammen. Ihr langer, weicher Rock rutschte bis zum Bauchnabel – er sah zur Seite. Mit der Unschuld eines 5-jährigen Mädchens starrte sie die Zimmerdecke an. Dann blieben ihre Augen an ihm haften. Lang sagte sie nichts. Schließlich öffnete sie ihre Lippen und raunte:

„Wer bist du?“ Er räusperte sich.

„Ich bin ein Jäger.“ Es kostete ihm viel Konzentration nicht zu stottern. „Ich dachte Sie brauchen Hilfe.“ Kurze Stille.

„Sie haben mir das Leben…“

„Ja, das habe ich wohl.“ Er grinste. Nein, er grinste nicht. Denn er war nicht belustigt oder erregt. Er lächelte. Denn er hatte jemanden gefunden bei dem er lächeln konnte. „Kommen Sie, ich helfe Ihnen auf.“ Langsam ergriff sie seine Hand, lies sich von ihm auf die Beine ziehen. Sie wankte ein wenig, aber es schien ihr gut zu gehen. „Soll ich Ihnen ein Glas Wasser holen?“, fragte er.

„Danke, ich glaube das schaffe ich allein.“ Ihre Stimme hatte einen netten Unterton, der ihn irritierte. Die Menschen sprachen selten so freundlich mit ihm. Allerdings kam es auch nicht alle Tage vor, dass er jemandem das Leben rettete. Meistens nahm er es. Und eigentlich machte ihm das auch mehr Spaß – das NEHMEN. Nur heute nicht. Heute war es anders. Sie, war anders.

Sie ging zum Wasserhahn, zielsicher, wenn auch auf wackeligen Beinen. Er zupfte die Tischdecke zurecht, vielleicht würde sie das ja später freuen, als er hörte, dass eine Schublade aufgerissen wurde. Weil er wusste, dass sie sich ja ein Glas Wasser holte, nahm er sich auch noch die Zeit die Stühle wieder aufzustellen, bis er sich zu ihr umwandte. Sie stand mit der Hüfte an die Küchenkante gelehnt, ähnlich wie wenn sie auf ihren Toast wartete. Nur, dass sie nun eine Hand herunterbaumeln ließ und mit der anderen etwas (das Glas!) hinter ihrem Rücken festhielt.

„Wollen…wollen Sie auch eines?“ Sie hatte plötzlich begonnen zu stottern und er fragte sich kurz warum. Dann antwortete er: „Gern.“ Er näherte sich einen Schritt. Mit ihrer herunterbaumelnden Hand griff sie nach einem Glas, das auf der Anrichte stand. „Lassen Sie mich das doch machen.“ Er trat noch einen Schritt nach vorne und griff nach dem Glas. „Sie sollten sich jetzt ausruh…“ Die Hand hinter ihrem Rücken schnellte nach vorn und ein Schmerz explodierte in seiner Brust. Sie musste ihm das Glas so brutal in die Brust gerammt haben, dass es dort steckengeblieben war. Er fragte sich wie so etwas möglich war, wie ein so zierliches Mädchen das Wasserglas, das sie sich gerade geholt hatte, einem in den Körper rammen konnte, als er an sich herabsah und ein schwarzes, handgroßes Objekt aus seiner Brust ragen sah. Er fiel auf die Knie, während etwas Rotes (Ist das im Glas gewesen? Himbeersaft? Oder Wein?) unterhalb des schwarzen Objektes austrat. Er hielt sich an der Küchenkante fest um nicht umzufallen. Und plötzlich begriff er, dass sie gar nie nach einem Glas gegriffen hatte. Das Küchenmesser, das sie ihm in die Brust gerammt hatte, steckte leicht links von seinem Brustbein. (Mein Herz! Da ist mein Herz! Mein warmes, pochendes Herz.) Jetzt erst rannte sie. Wie eine Besessene sprintete sie los, riss zwei Stühle auf ihrem Weg um und sprang dann durch die Vordertür hinaus.

„HILFE! ICH BRAUCHE HILFE!“, schrie sie. „FEUER, FEUER! ICH BRAUCHE HILFE!“

Seine Knie rutschten unter ihm weg und er schlug mit dem Kiefer gegen die blutgetränkten Küchenfliesen. Der heiße Saft, in dem er lag, erinnerte ihn an seine Jugend, als er sich am Straßenrand in die warmen Wasserrückstände eines Sommerregens gelegt hatte. Er schloss die Augen, während er immer schwächer wurde. Während das Gefühl, dass seine gesamter Körper, alle seine Gefühle und seine ganze Existenz durch dieses kleine Loch in seiner Brust versickerten, immer stärker wurde.Hey, ich binNick Bastian.png

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11 Kommentare zu „S i e

    1. Nein, nahezu alle meiner Kurzgeschichten, sind so geschrieben, dass sie in sich geschlossen sind. Ich denke selten daran noch eine Fortsetzung zu schreiben. Du denkst dir jetzt bestimmt über was ich gerade rede, da auf meinem Blog ja nur zwei Kurzgeschichten sind, aber ich habe in der Zwischenzeit schon ein paar neue geschrieben, von denen ich gerade spreche. Die werde ich jetzt der Reihe nach hochladen. :- )
      Aber cool, dass dir die Geschichte gefallen ist. Hoffe dich auf meinem Blog noch häufiger zu treffen.
      Liebe Grüße

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  1. Du hast wirklich einen schönen und vorallem fesselnden Schreibstil 😉

    Vielleicht hast du ja schon einmal von der App gehört, aber ich empfehle die ‚Wattpad‘, wenn du Geschichten schreiben möchtest. ^^

    Liebe Grüße :3

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